Dr. Tauber als Kreisvorsitzender der CDU Main-Kinzig wiedergewählt

„Wir meckern nicht, wir jammern nicht. Wir wissen, dass wir eine Aufgabe haben“ mit diesem Signal eröffnete der Kreisvorsitzende der CDU Main-Kinzig Dr. Peter Tauber den 71. Kreisparteitag. Über 200 Delegierte waren der Einladung nach Schlüchtern in die Stadthalle gefolgt. In der sehr gut gefüllten Stadthalle appellierte Dr. Peter Tauber in seiner Rede an die Christdemokarten noch geschlossener zusammen zu stehen. „Wir müssen uns für unsere Politik nicht verstecken“, so Tauber.

Zudem ging der Bundestagsabgeordnete auf die aktuelle Bundespolitik ein und sprach über die Themen rund um die Eurokrise und die Energiewende. Tauber betonte, dass unser Land unter der Politik der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel gut aufgestellt sei. Insgesamt seien so wenige Menschen ohne Job wie seit 21 Jahren nicht mehr und die Neuverschuldung sinke nicht zuletzt dank eines soliden Wirtschaftswachstums. „Wir können mit Mut und Selbstbewusstsein den Menschen unsere Entscheidungen näher bringen“, so Tauber.

Er wies darauf hin, dass die christlich-liberale Koalition die Energiewende in Gang gesetzt habe. „Wir haben dazu im letzten Jahr einen mitgliedsoffenen Parteitag in Nidderau veranstaltet, um allen Mitgliedern die Möglichkeit zu geben, sich aktiv vor Ort einzubringen und miteinander ausführlich zu diskutieren. „Das Ergebnis mit dem Leitantrag „Frischer Wind für den Main-Kinzig-Kreis – vor Ort die Energiewende gestalten“ kann sich wirklich sehen lassen. Diesen Weg möchte ich gemeinsam mit Ihnen in den nächsten Jahren weitergehen“, sagte Tauber und bat die Mitglieder eindringlich, sich weiterhin aktiv zu beteiligen, denn eine Volkspartei lebe von Ihren Mitgliedern quer durch alle Bevölkerungsschichten und von einer lebendigen Diskussionskultur. „Wir wollen gemeinsam in den nächsten Jahren Antworten auf die Fragen geben, was konkret eine bürgerliche Politik für den Main-Kinzig-Kreis bedeutet. Das ist unsere Aufgabe und die packen wir an“, gab Tauber die Richtung vor.

Zudem gab Tauber das ehrgeizige Ziel vor, die Schulden der Kreispartei schneller als geplant zu tilgen. „Wenn wir gemeinsam an einen Strang ziehen, dann sehe ich unsere Partei in wenigen Jahren schuldenfrei“, so Tauber. Des Weiteren hob er hervor, dass es eine neue Arbeitsstruktur im neuen Vorstand geben wird, in der die Beisitzer aktiver eingebunden werden sollen. Als „Ansprechpartner“ soll jeder Beisitzer sich für ein politisches Themenfeld zuständig sein und das aktiv betreuen.

Bei der Wahl des Kreisvorsitzenden honorierten die Delegierten Taubers Arbeit und vor allem seine Ehrlichkeit mit einem Ergebnis von 87 Prozent – zwei Prozentpunkte mehr als bei seiner ersten Kandidatur. Ihm zur Seite stehen weiterhin Johannes Heger aus Gründau, Michael Reul aus Bruchköbel, Maja Weise-Georg aus Schlüchtern sowie Dr. Karl-Heinz Dehler aus Hanau. Michael Reul informierte als Fraktionsvorsitzender über die aktuelle Kreispolitik. Er gab der Koalition für die bisherige Arbeit eine schlechte Note und betonte, dass die CDU sich weiterhin für eine bürgerliche Politik einsetzen werde.

Der bisherige Kreisschriftführer Bernd Michael Matt aus Langenselbold übernimmt ab sofort die Aufgabe des Kreisschatzmeisters von Helmut Weider, der sich nach über 40 Jahren im Kreisvorstand, davon allein 21 Jahre als Schatzmeister nicht mehr zur Wahl stellte. Mit minutenlangem Applaus wurde er von den Delegierten verabschiedet. Neuer Kreisschriftführer ist Konrad Jung aus Schöneck, der mit 98 Prozent Zustimmung das Vertrauen der Delegierten ausgesprochen bekommen hat. Als Beisitzer fungieren in den nächsten beiden Jahren Stefan Ament (Gründau), Elisabeth Bouillon (Rodenbach), Hildegard Geberth (Hanau), Günter Frenz (Sinntal), Uwe Häuser (Linsengericht),  Srita Heide(Hanau), Philipp von Isenburg (Langenselbold), Heiko Kasseckert (Langenselbold), Volker Rode (Gelnhausen), Michele Stephan (Nidderau), Thomas Tschirme (Maintal) sowie Prof. Dr. Maria Wagner (Biebergemünd). Wagner und JU-Vertreter Stephan erzielten mit 146 und 141 Stimmen die mit Abstand besten Ergebnisse. Zudem folgten die Delegierten einstimmig den Vorschlag des Kreisvorstandes, Hubert Müller neben Hans Rüger als Ehrenvorsitzender der Partei zu wählen.