“Bundesfreiwilligendienst ein voller Erfolg” – Dr. Peter Tauber trifft Dr. Jens Kreuter zum Erfahrungsaustausch

Zu einem Erfahrungsaustausch über die aktuellen Entwicklungen beim Bundesfreiwilligendienst (BFD) kam der Bundestagsabgeordnete Dr. Peter Tauber mit dem Leiter des Arbeitsstabes Freiwilligendienste im Bundesfamilienministerium, Dr. Jens Kreuter, zusammen. Nachdem man in vielen Gesprächen und vorbereitenden Treffen die Einführung des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) auf den Weg bringen konnte, zogen Kreuter und Tauber eine durchweg positive Bilanz.

Alleine im Januar hätten mehr als 3.000 weitere zumeist junge Menschen einen Bundesfreiwilligendienst begonnen. Damit seien jetzt fast 34.000 Verträge unterschrieben worden, berichtete Kreuter dem Bundestagsabgeordneten. Zudem seien in den anderen Jugendfreiwilligendiensten wie dem Freien Sozialen Jahr (FSJ) und dem Freien Ökologischen Jahr (FÖJ) weitere 50.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern engagiert. Zusammen mit dem BFD und dem Freiwilligen Wehrdienst gebe es damit mehr als 100.000 Menschen, die einen Freiwilligendienst leisten. “Dies ist eine beeindruckende Bilanz und das Ergebnis mühsamer Detailarbeit.  Für diesen enormen Erfolg und die dahinter stehende Kraftanstrengung auf allen Ebenen möchten wir allen Beteiligten noch einmal sehr herzlich danken”, so Tauber und Kreuter.

Wie Tauber unterstrich, gebe es alleine im Main-Kinzig-Kreis inklusive der Stadt Hanau 103 Stellen im Bundesfreiwilligendienst. Dies sei ebenfalls eine beachtliche Zahl, die sicherlich noch ansteigen werde. Besonders viele BFD-Plätze gebe es in Hanau und Gelnhausen sowie in Bad Orb. “Dieses Ergebnis ist gleichzeitig eine Absage an alle Nörgler, die das Modell sauertöpfisch abgeschrieben haben, ohne der Idee eine faire Chance zu geben”, sieht sich Tauber in seiner Position bestätigt.

Wie Dr. Kreuter dem Bundestagsabgeordneten berichtete, sei man nunmehr dabei, eine gerechte Verteilung der geförderten Plätze auf die einzelnen Zentralstellen  vorzunehmen. Angesichts des Erfolgs des BFD gebe es aktuell mehr Anfragen als geförderte Plätze zu Verfügung stehen. Tauber betonte, dass er eine finanzielle Aufstockung der Freiwilligendienste erreichen will. Dafür werbe er bereits intensiv bei seinen Kollegen im Bundestag, allerdings sei dies für das laufende Haushaltsjahr auch aufgrund der Schuldenbremse eher unwahrscheinlich.

“Mit der Einführung des Bundesfreiwilligendienstes ist etwas gelungen, über das sich das Land freuen darf: Viele Menschen wollen im sozialen, kulturellen und ökologischen Bereich Verantwortung übernehmen. Das Gefühl, gebraucht zu werden, verbunden mit einer gewissen Abenteuerlust sind für viele junge Menschen, mit denen ich sprechen konnte, ein großer Antrieb, sich für die Allgemeinheit zu engagieren. Dies ist ein echter Beitrag zum Zusammenhalt der Gesellschaft”, so Tauber abschließend.