Mit Dr. Peter Tauber ein Jahr in die USA – Bundestagsabgeordneter trifft Teilnehmerin am parlamentarischen Patenschaftsprogramm


Nachdem die nun 17 Jahre alte Schülerin Lea Walenta von der Kinzig-Schule in Schlüchtern eine spannende und abwechslungsreiche Zeit in den USA verbracht hat, traf der Bundestagsabgeordnete Dr. Peter Tauber sein vor einem Jahr vermitteltes “Patenkind”. Im Zuge des Parlamentarischen Patenschafsprogramm erhielt sie über Tauber die Chance, ein Jahr in die Vereinigten Staaten zu gehen. Dort lebte Lea in einer amerikanischen Gastfamilie, besuchte die Schule und konnte so die US-amerikanische Kultur hautnah erleben.Lea verbrachte ihr Austauschjahr in Pittsburgh/Pennsylvania. “Der Höhepunkt meines Jahres war ein Aufenthalt in Washington D.C. und ein damit verbundener Besuch beim Weißen Haus”, berichtete sie glücklich. “Meine Mitschüler hatten so viele Fragen an mich. Als Botschafterin der Bundesrepublik hatte ich die Möglichkeit ihnen Rede und Antwort zu stehen. Mir hat es Spaß gemacht meinen amerikanischen Mitschülern einen Teil der deutschen Kultur zu vermitteln und ich kann es jedem anderen nur empfehlen”, so Lea weiter. Aber nicht nur Lea vermittelte ihren Mitschülern eine andere Kultur, sondern auch sie selbst lernte einen anderen Alltag kennen. So traf sie in den Vereinigten Staaten auf einen völlig anderen Schulalltag, der viel Sport beinhaltete. “Zunächst war es eine Umstellung für mich, doch schnell fand ich Gefallen am amerikanischen Schulalltag. Das viele Sport treiben half mir dabei Freundschaften zu knüpfen und ich lernte Talente in mir kennen, die ich vorher nicht kannte”, betont Lea mit einem Schmunzeln. Das Austauschjahr habe sie in ihrer eigenen Entwicklung sehr voran gebracht. Sie könne ihren gleichaltrigen Mitschülern nur empfehlen, sich ebenfalls für die Teilnahme am Programm zu bewerben.

“Das Parlamentarische Patenschaftsprogramm ist eine tolle Gelegenheit neue Kontakte zu knüpfen, dabei die englischen Sprachkenntnisse zu verbessern und allem voran einschlägige Lebenserfahrung zu sammeln”, betont Dr. Peter Tauber.
1983 wurde das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) aus Anlass des 300. Jahrestags der ersten deutschen Einwanderung gemeinsam vom Kongress der Vereinigten Staaten von Amerika und dem Deutschen Bundestag beschlossen, berichtet der Abgeordnete. Das PPP ist ein auf Gegenseitigkeit angelegtes Jugendaustauschprogramm. Es wurde damals vereinbart, dass junge Deutsche ein Jahr in den USA verbringen und junge Amerikaner ein Jahr in Deutschland. Durch diesen Austausch soll der jungen Generation in beiden Ländern die Bedeutung freundschaftlicher Zusammenarbeit, die auf gemeinsamen politischen und kulturellen Wertvorstellungen beruht, vermittelt werden. Seit 1983 haben rund 20.000 Stipendiaten an dem Austauschprogramm teilgenommen, das vom Deutschen Bundestag und dem US-Kongress getragen wird. Das Besondere: Bundestagsabgeordnete nominieren die Stipendiaten und betreuen sie während des Stipendiums. Die Abgeordneten sind Ansprechpartner, stellen ihre Patenkinder im Wahlkreis vor, laden sie zu politischen Veranstaltungen ein und halten während der Austauschzeit regen Kontakt zu ihnen.