Tauber und Reul freuen sich über positive Entwicklung Bad Orbs

Gedankenaustausch mit Kurdirektor Steinhardt

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Peter Tauber und der Landtagskandidat Michael Reul sind zu einem gemeinsamen Gedankenaustausch mit Bad Orbs Kurdirektor Dr. Jörg Steinhardt zusammengekommen. Im Zentrum des Gesprächs stand die Entwicklung der Kurstadt nach den Investitionen der vergangenen Jahre. Innerhalb von fünf Jahren habe man in Bad Orb den bestehenden Investitionsstau weitgehend aufgelöst und die Stadt fit für die Zukunft gemacht.

“Dass sich Bad Orb heute wieder über steigende Zahlen im Tourismusbereich freuen kann, ist ein schöner Beleg dafür, dass die getroffenen Entscheidungen richtig waren”, stellt der CDU-Landtagskandidat Michael Reul fest. So seien die Übernachtungszahlen in den letzten drei Jahren kontinuierlich auf über 400.000 Übernachtungen gestiegen. Dies hänge ganz wesentlich mit dem Bau der Toskana Therme zusammen. Aber auch die Sanierung der Konzerthalle sei mittlerweile bei einem Investitionsvolumen von 4 Millionen Euro fast fertig gestellt. “Die Stadt Bad Orb hat bei ihren Entscheidungen Mut gezeigt und wird heute für ihren Mut belohnt”, meint der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Peter Tauber. Insbesondere das Gradierwerk sei ein Besuchermagnet, der Gäste auch von außerhalb Hessens anlocke. Bei der Sanierung des Gradierwerks habe sich bis heute der Verein “Freunde des Bad Ober Gradierwerks” ganz besonders verdient gemacht.

Mit einer gewissen Sorge blicken Tauber und Reul unterdessen auf die Pläne, Windkraftanlagen in Bad Orb zu errichten. “In Kurstädten sollten nach unserer Auffassung Mindestabstände von 2.000 Metern zur Wohnbebauung eingehalten werden. Die angestrebte 1.000 Meter-Grenze ist eindeutig zu niedrig”, stellt Reul klar. Andernfalls bestünde die Gefahr, dass sich die Errichtung von Windkraftanlagen negativ auf die wachsende Tourismusbranche auswirke. “Wenn es in der bayerischen Nachbarschaft Kurstädte ohne Windkraftanlagen gibt, warum soll dann ein Gast nach Bad Orb fahren?” fragt Reul weiter. Der Kreisverband der CDU Main-Kinzig habe daher beschlossen, die Abstandsflächen zur Wohnbebauung bei Kurstädten auf 2.000 Meter auszuweiten.