Gemeinde erhält 34.000 Euro vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt - und Raumforschung für Limes-Projekt Dr. Peter Tauber: "Gute Nachricht für Großkrotzenburg"
Bundestagsabgeordneter Dr. Peter Tauber hat sich vor kurzem mit dem Landtagsabgeordneten Aloys Lenz und Großkrotzenburgs Bürgermeister Friedhelm Engel getroffen, um sich vor Ort über die nächsten Schritte zur Aufarbeitung der römischen Vergangenheit zu informieren. "Die Gemeinde ist Vorbild für die Darstellung der römischen Geschichte vor Ort. Die positive Arbeit in Großkrotzenburg ist ein Anknüpfungspunkt, das Thema Limes-Weltkulturerbe im Main-Kinzig-Kreis auch auf die Tagesordnung zu setzen", betonte Tauber.
Zudem sei der römische Grenzwall seit 2005 ein UNESCO-Weltkulturerbe und biete auch deshalb Perspektiven für den Tourismus. Gleichzeitig solle der Limes zukünftig aber zukünftig vor allem Schülerinnen und Schülern als Lernort zugänglich gemacht werden. Unterstützung erhielt Tauber dabei von Aloys Lenz, der sich für die Erhebung Großkrotzenburgs zum Limeszentrum des Main-Kinzig-Kreises erfolgreich stark gemacht hatte.
Erfreulich sei in diesem Zusammenhang insbesondere die finanzielle Förderung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung in Höhe von 34.000 Euro. Rund 14.000 Euro werden im Jahr 2011 zur Verfügung gestellt, weitere 20.000 Euro folgen im Jahr 2012. "Die Förderung ist ein sinnvoller Beitrag zur weiteren Erforschung des Limes, der nach wie vor eine große Faszination birgt und zukünftig noch stärker in den Vordergrund gerückt werden muss", so Tauber, Lenz und Engel abschließend.
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