Tauber fordert Klarheit von Bundesverkehrsministerium - "Für Debatte vor Ort ist klare Vorgabe seitens Berlins notwendig"
Der Bundestagsabgeordnete Dr. Peter Tauber hat vom Bundesverkehrsministerium klare Signale bezüglich der geplanten Rastanlage an der A 66 gefordert. "Angesichts der Vielstimmigkeit in der Debatte zwischen den einzelnen Parteien vor Ort ist es wichtig, die Diskussionen in die richtige Richtung zu lenken. Dies geht nur, wenn das Ministerium eine verbindliche Aussage bezüglich der Realisierungschancen eines Rastplatzes im Main-Kinzig-Kreis trifft". Mit dem vorgeschlagenen Standort in Maintal gebe es einen Standort, der sich nach Taubers Einschätzung gut für eine Umsetzung eignet.
Er habe sich deshalb an das Bundesverkehrsministerium gewandt, um im Rahmen eines Termins vor Ort zu klären, ob sich das vorgeschlagene Gelände in Maintal für ein solches Vorhaben eignet. Gleichzeitig habe er das Verkehrsministerium gebeten, eine entsprechende Bewertung bezüglich der Wirtschaftlichkeit des geplanten Standortes zeitnah abzugeben.
"Wenn es hier klare Aussagen gibt, kann sich die Maintaler Stadtverordnetenversammlung in den entsprechenden Beratungsschritten mit dem Projekt beschäftigen und Stellung beziehen, ob es den Vorstellungen der Menschen in Maintal entspricht." Er werde sich dafür einsetzen, dass die grundsätzliche Realisierungsfrage schnell abgeschlossen werden kann, um im Wettlauf der Projekte bundesweit gegebenenfalls ein Alternativstandort im Main-Kinzig-Kreis zu finden. "Es muss unser Ziel sein, die bestehende Lücke im Versorgungsnetz der bewirtschafteten Raststätten von siebzig Kilometern entlang der A66 so schnell wie möglich zu schließen", drückt der Bundestagsabgeordnete aufs Tempo. Als Kreistagsabgeordneter geht Tauber davon aus, dass der Main-Kinzig-Kreis das Projekt unterstütze. Vor diesem Hintergrund begrüßte er ausdrücklich die positiven Äußerungen des Landrats Erich Pipa.
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