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20.02.2012, 12:59 Uhr | Übersicht | Drucken
Für eine Lohnuntergrenze

Der Mindestlohn ist mittlerweile zu einem Reizwort in der politischen Diskussion geworden. Wer nicht für den Mindestlohn ist, der kann nicht sozial eingestellt sein – so lautet der platte Vorwurf von Rot-Grün. Die Kritik von Rot-Grün richtet sich dabei direkt gegen die CDU und deren Konzept der Lohnuntergrenze. Um es gleich vorweg zu nehmen: Ich bin ein Befürworter der Lohnuntergrenze. Jetzt werden sie sich fragen, worin eigentlich der Unterschied zwischen einem gesetzlichen Mindestlohn und einer Lohnuntergrenze besteht. Ist das nicht semantische Spielerei? Haben wir nicht lägnst eine Begriffsverwirrung in der öffentlichen Debatte? Das mag so sein, aber lassen Sie mich kurz erklären, worin der Unterschied besteht und warum ich die Lohnuntergrenze für die intelligentere Lösung halte:


Wussten Sie zum Beispiel, dass der geforderte Mindestlohn von Rot-Grün bei gerade einmal 7,50 Euro liegt? Wussten Sie auch, dass bereits jetzt schon in elf Branchen eine Lohnuntergrenze gilt, die teilweise weit über diesem Mindestlohn liegt? So beträgt der Lohn für den Bereich Bau bis zu 13 Euro pro Stunde und ist somit fast doppelt so hoch wie der gesetzliche Mindestlohn der SPD.

Den gesamten Artikel finden Sie auf Peter Taubers Blog.


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