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17.02.2012, 11:44 Uhr | Übersicht | Drucken
Ein Experiment ist gescheitert.

Ich habe Christian Wulff in der letzten Bundesversammlung gewählt. Ich fand die Idee gut, einen noch relativ jungen, aber zugleich politisch erfahrenen Mann ins höchste Amt des Staates zu wählen. Einen Mann, der nach einer Scheidung und einer erneuten Heirat junge Kinder hat, für die er als Vater Verantwortung trägt und damit vielleicht aus dem Amt heraus auch anders agiert als seine meist altersmilden und auf eine mahnende großväterliche Rolle reduzierten Vorgänger.


Damit war Wulffs eigene Lebenswirklichkeit der vieler Deutscher näher, als die seiner Amtsvorgänger. (Dies gilt vielleicht auch für die Fehler, die er gemacht hat.) Das „Experiment“ ist nun gescheitert. Allerdings nicht, weil diese Dinge, für die Christian Wulff stand, nicht zeitgemäß wären, sondern weil er offensichtlich nicht nur im Amt als Bundespräsident, sondern auch schon davor Fehler gemacht hat, die ihm zu Recht oder zu Unrecht nun vorgehalten werden und für die er gerade stehen muss. Darum war sein Rücktritt wohl unausweichlich. Unabhängig von der Frage der Nachfolge bin ich froh, dass das nun ein Ende hat.

Den gesamten Artikel finden Sie auf Peter Taubers Blog hier.


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