Abgeordneter

Sicherheit, Digitalisierung und Familien im Fokus

Sicherheit, Digitalisierung und Familien im Fokus

Zu gleich zwei „Berliner Abenden“ hatte Dr. Peter Tauber in dieser Woche eingeladen. In Limeshain sowie einen Tag später in Biebergemünd berichtete der heimische Bundes-tagsabgeordnete und CDU-Generalsekretär von seiner Arbeit in Berlin und beantwortete die Fragen der Zuhörer in einer anschließenden Diskussionsrunde.

Beide Veranstaltungen standen ganz im Zeichen der nahenden Bundestagswahl. Eindringlich appellierte Tauber an die Anwesenden, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Trotz der derzeit erfreulichen Umfrageergebnisse für die Union sei das Ergebnis am Wahlabend nach wie vor offen. „Deswegen müssen wir aktiv zu den Menschen gehen und sie auf die Bedeutung dieser Wahl aufmerksam machen“, verdeutlichte er. Mit einem Tür-zu-Tür-Wahlkampf will die CDU hier punkten – die Ergebnisse der drei gewonnenen Landtagswahlen im Saarland sowie in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen seien der beste Beweis dafür, dass dieser Ansatz der richtige sei.

Wer der Auffassung sei, dass Angela Merkel einen guten Job mache und Kanzlerin bleiben soll – und das sehen laut Umfragen 80 Prozent der Deutschen so – der müsse sein Kreuz am 24. September bei der CDU machen. „Das tut nicht weh!“, betonte Tauber mit einem Augenzwinkern. Gründe, die CDU zu wählen, gebe es viele. So habe die unionsgeführte Bundesregierung nicht nur massiv im sozialen Bereich, beispielsweise in die Verbesserung der Pflege und die Ausweitung der Mütterrente investiert, sondern auch in die Zukunftsfähigkeit des Landes. Vier Milliarden Euro zusätzlich für den Breitbandausbau, 270 Milliarden Euro für die Sanierung und den Ausbau von Straßen, Schienen und Wasserwegen im Rahmen des neuen Bundesverkehrswegeplans 2030 sowie rund 400 Millionen Euro für die Sanierung von Schulen (gemeinsam mit dem Land Hessen)  sprechen hier eine deutliche Sprache – und das alles ohne neue Schulden und ohne Steuererhöhungen. Die niedrigste Arbeitslosigkeit seit der Wiedervereinigung, steigende Renten und eine faktisch nicht vorhandene Jugendarbeitslosigkeit seien das erfreuliche Ergebnis dieser Politik.

Offiziell wird das gemeinsame Regierungsprogramm von CDU und CSU erst Anfang Juli vorgestellt. Die Schwerpunkte stehen indes längst fest. Breiten Raum nimmt das Thema Sicherheit, vom Kampf gegen den internationalen Terror bis hin zum Thema Einbruchskriminalität ein. Auch die Digitalisierung wird eine wichtige Rolle spielen, Stichwort Breitbandausbau. „Unser Ziel ist es, wirklich jeden Haushalt in diesem Land mit einem Glasfaseranschluss auszustatten.“ Das sei wichtig für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands, beispielsweise der Automobil-branche. Hier gehe es auch darum, dass Deutschland seine Stellung als Marktführer und Pionier – die meisten Patente im Bereich autonomes Fahren werden derzeit hierzulande beantragt –  verteidigen und ausbauen kann.

Und schließlich liege ein Hauptaugenmerk auf dem Thema Familie. Durch ein so genanntes Baukindergeld will die Union jungen Eltern helfen Eigentum zu erwerben. Auch das Thema Kinderbetreuung soll angepackt werden. „Und wir müssen dafür sorgen, dass weniger Jugendliche die Schule ohne Abschluss verlassen.“ Zwar biete der Fachkräftemangel den jungen Menschen viele Chancen, gleichzeitig werden jedoch die Anforderungen steigen. Um hier erfolgreich bestehen zu können, müsse man den Schulabgängern das richtige Rüstzeug mitgeben.

(Foto: Tobias Koch)

Vier Tage lang als Bundestagsabgeordneter im Einsatz

Vier Tage lang als Bundestagsabgeordneter im Einsatz

Wo sonst nur Parlamentarier Zutritt haben, hatte kürzlich der Politnachwuchs das Sagen: Vier Tage lang stand im Bundestag die Veranstaltung „Jugend und Parlament“ auf dem Programm. 315 Jugendliche aus dem gesamten Bundesgebiet stellten in einem Planspiel das parlamentarische Verfahren nach. Auf Einladung des heimischen Bundestagsabgeordneten und CDU-Generalsekretärs Dr. Peter Tauber nahm auch Christopher Gerlach aus Schlüchtern an dieser besonderen Veranstaltung in Berlin teil.

 

Zu Beginn wurden die Teilnehmer den einzelnen Fraktionen zugelost – inklusive einem Abgeordneten-Rollenprofil und einem eigenen, fiktiven Lebenslauf. Christopher Gerlach, der bereits Praktika im Wahlkreisbüro sowie im Berliner Bundestagsbüro von Peter Tauber absolviert hat, fand sich als Mitglied der „Partei für Gerechtigkeit und Solidarität“ sowie im Ausschuss für Äußeres wieder.

 

Im weiteren Verlauf lernten die Jugendlichen im Alter von 17 bis 20 Jahren die Arbeit der Abgeordneten kennen – in Landesgruppen, Fraktionen, Arbeitsgruppen und Ausschüssen. Zur Debatte standen Entwürfe für Gesetzesinitiativen zur Festschreibung von Deutsch als Landessprache im Grundgesetz, zur Einführung bundesweiter Volksabstimmungen, zur Ausweitung der Beteiligung deutscher Streitkräfte an einer EU-geführten Militäroperation im fiktiven Staat Sahelien sowie zur Verbesserung des Tierschutzes in der Landwirtschaft.  Bei der abschließenden Debatte im Plenarsaal traten 48 Redner aus allen Spielfraktionen ans Pult, und versuchten, Mehrheiten für ihre politischen Anliegen zu gewinnen.

 

Eine Abschlussdiskussion mit Vertretern von CDU/CSU, SPD, Linken und Grünen, in der es darum ging, wie realitätsgetreu „Jugend und Parlament“ die parlamentarische Arbeit abbildet, rundete das Planspiel ab.

Christopher Gerlach hat die Teilnahme an „Jugend und Parlament“ nach eigenen Angaben viel Spaß gemacht. „Beeindruckt war ich von der Arbeitsintensität und der Anstrengung, die all die Diskussionen kosten. Wir hatten ja Programm von früh bis spät. Viel Zeit für Schlafen blieb da nicht“, erzählt er. Besonders gefallen hat ihm die Tatsache, dass alle Jugendlichen – unabhängig von der eigenen (partei-)politischen Präferenz – schnell miteinander in Kontakt kamen: „Durch das gemeinsame Interesse für Politik fiel es nie schwer, schnell ins Gespräch zu kommen. Das hat zu einer sehr angenehmen Atmosphäre geführt und man konnte als JU‘ler auch mal auf freundschaftlicher Ebene mit Jusos oder Linken diskutieren.“

 (Foto: privat)

Peter Tauber lädt zu „Berliner Abenden“ ein

Peter Tauber lädt zu „Berliner Abenden“ ein

Zu zwei „Berliner Abenden“ lädt der heimische Bundestagsabgeordnete und CDU-Generalsekretär Dr. Peter Tauber für kommende Woche ein. Die erste Veranstaltung findet am Dienstag, 13. Juni, ab 19 Uhr in der Kulturscheune in Limeshain-Himbach (Taunusstraße 4) statt. Einen Tag später, am Mittwoch, 14. Juni, ist die „Bürgerstube“ (Am Gemeindezentrum 1) in Biebergemünd Ort des Geschehens. Beginn ist hier um 19.30 Uhr.

 

Rund 100 Tage vor der Bundestagswahl will Tauber aus erster Hand über seine Arbeit in Berlin und im Wahlkreis sowie über aktuelle politische Themen informieren. Natürlich steht er auch für Fragen zur Verfügung. Anmeldungen werden zwecks besserer Planbarkeit vorab per E-Mail unter peter.tauber.wk@bundestag.de sowie unter Telefon 06051/9169617 entgegengenommen. Spontane Besucher sind am Veranstaltungsabend aber ebenso gerne gesehen.

Peter Tauber befürwortet neues Gesetz zum Verbot von Kinderehen

Peter Tauber befürwortet neues Gesetz zum Verbot von Kinderehen

Der Deutsche Bundestag hat vergangene Woche ein Gesetz zum Verbot von Kinderehen beschlossen. „Kinder gehören in die Schule, nicht ins Ehebett“,  macht der heimische Bundestagsabgeordnete und CDU-Generalsekretär Dr. Peter Tauber deutlich und betont: „Kinder und Jugendliche sind keine Verfügungsmasse, ihr Wohl muss Vorrang gegenüber kulturellen und religiösen Gepflogenheiten haben. Da gibt es keinen Interpretationsspielraum.“

Das neue Gesetz sieht vor, dass Eheschließungen fortan nur noch möglich sind, wenn beide Partner volljährig sind. Ist einer der Ehegatten bei Eheschließung jünger als 16 Jahre alt, soll die Ehe unwirksam sein. Es bedarf keiner gerichtlichen Entscheidung für die Aufhebung der Ehe. Ehen, bei denen einer oder beide Ehegatten das 16. Lebensjahr vollendet haben aber noch nicht volljährig sind, werden künftig durch richterliche Entscheidung aufgehoben.

Aufgrund der Flüchtlingszahlen war die Zahl der in Deutschland registrierten  Kinderehen in den vergangenen Monaten stark gestiegen. Meistens handelte es sich dabei um Mädchen, die im Alter von elf, zwölf oder 13 Jahren in ihren Heimatländern mit einem wesentlich älteren Mann verheiratet wurden und oft mit ihm gemeinsam die Flucht nach Europa antraten. Für die Minderjährigen sollen durch die Unwirksamkeit der Ehe keine Nachteile – beispielsweise negative Auswirkungen bei einer anstehenden Asylentscheidung –  entstehen.

Tauber: „Es ist unsere Aufgabe, den Menschen, die zu uns kommen, deutlich machen, dass in unserem Land jeder Mensch ein Recht auf ein selbstbestimmtes Leben hat;  es gilt das Grundgesetz und nicht die Regeln der Scharia. Das Kindeswohl sowie die Gleichstellung von Mann und Frau sind für uns nicht verhandelbar.“

Alleinerziehende, Senioren, Kinder:  Büdinger Tafel hilft, wo sie kann

Alleinerziehende, Senioren, Kinder: Büdinger Tafel hilft, wo sie kann

Der größte Wunsch hat sich für die Büdinger Tafel auch im zehnten Jahr ihres Bestehens nicht erfüllt: die Wiederauflösung. „Leider müssen wir feststellen, dass wir zu einer dauerhaften Einrichtung geworden sind – das ist fatal“, sagte Dekanin Sabine Bertram-Schäfer im Gespräch mit dem heimischen Bundestagsabgeordneten und CDU-Generalsekretär Dr. Peter Tauber, der der Einrichtung zum wiederholten Male einen Besuch abstattete.

 

Anders als beispielsweise die Gelnhäuser Tafel, in der auch Tauber seit vielen Jahren Mitglied ist, ist die Büdinger Tafel nicht als Verein aufgestellt, sondern befindet sich in Trägerschaft des Evangelischen Dekanats Büdingen. Das habe Vor- und Nachteile, berichteten Kornelia Lange, Vorsitzende des Ausschusses der Büdinger Tafel, und ihr Stellvertreter Werner Klöckner. Ein Vorteil sei sicher, dass man die Beratungsangebote der Kirche in Anspruch nehmen könne und unabhängig und überparteilich aufgestellt sei. Allerdings sei man im Vergleich zu den Kollegen in der Barbarossastadt noch stärker auf Spenden angewiesen, weil es kaum „feste“ Beitragszahler, beispielsweise in den Reihen der Kommunen gebe. „Jede Unterstützung, natürlich auch von Privatpersonen, ist willkommen“, verdeutlichte Kornelia Lange. Auch neue Gesichter in den Reihen der ehrenamtlichen Helfer seien gern gesehen und notwendig, um die wichtige Arbeit in den kommenden Jahren fortsetzen zu können.

 

Derzeit nutzen rund 1100 Menschen das Angebot der Tafel, darunter viele Alleinerziehende und Senioren, aber auch Flüchtlinge.  Besonders alarmierend sei die Zahl der Kunden unter 15 Jahren: „Der Kinder-Anteil liegt derzeit bei rund 29 Prozent“, verdeutlicht Werner Klöckner. Alle Kunden sind auf ihre Bedürftigkeit überprüft worden.

 

„Der Staat hat die Aufgabe, die soziale Sicherung zu gewährleisten. Gleichzeitig ist das zivilgesellschaftliche Engagement der Tafeln eine ständige Mahnung an uns alle, dass es direkt vor unserer Haustür Armut gibt. Dabei tut es gut zu sehen, dass es Menschen wie Sie gibt, die sich uneigennützig in den Dienst am Nächsten stellen“, dankte Peter Tauber den ehrenamtlichen Helfern für ihr Engagement. Mit einer gemeinsamen Aktion, angedacht ist ein Termin in der Vorweihnachtszeit, will Tauber die Büdinger Tafel auch persönlich unterstützen.

(Foto: Tobias Koch)

Peter Tauber und Tanja Gethöffer im Gespräch mit Experte für Patientenrechte

Peter Tauber und Tanja Gethöffer im Gespräch mit Experte für Patientenrechte

Zu einem Arbeitsgespräch mit seinem Kollegen Reiner Meier, Berichterstatter für Patientenrechte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, hatte der heimische Bundestagsabgeordnete und CDU-Generalsekretär Dr. Peter Tauber Tanja Gethöffer, Vorsitzende des Bad Orber Vereins „Eltern medizingeschädigter Kinder“,  nach Berlin eingeladen.

 

Tanja Gethöffer schilderte den Abgeordneten eindrucksvoll, mit welchen Herausforderungen und Problemen betroffene Eltern und Familienangehörige zu kämpfen haben. Zu dem fürchterlichen Schicksalsschlag, den der Tod oder die dauerhafte gesundheitliche Schädigung eines Kindes infolge eines Behandlungsfehlers bedeutet, kommen oftmals langwierige bürokratische wie gerichtliche Verfahren auf die Familie zu.

 

Gemeinsam diskutierten Tauber, Meier und Gethöffer Möglichkeiten zur Verbesserung der bisherigen Regelungen. Nach dem Gespräch erklärte Tauber: „Der Verein ,Eltern medizingeschädigter Kinder‘ und seine Vorsitzende leisten eine beherzte und emotional besonders fordernde Arbeit. Bei unserem Treffen haben wir mehrere konkrete Ansätze zur Verbesserung der bisher unbefriedigenden Situation identifiziert. Gemeinsam mit meinem Kollegen Reiner Meier werden wir uns nun an den entsprechenden Stellen dafür einsetzen.“ 

 

Auch Tanja Gethöffer zeigte sich zufrieden: „Ich danke Herrn Dr. Tauber und Herrn Meier sehr herzlich für die Einladung nach Berlin und für das konstruktive Gespräch. Gemeinsam konnten wir einige wichtige und notwendige Maßnahmen im Sinne der betroffenen Familien besprechen, so zum Beispiel die Einrichtung unabhängiger Gutachterstellen zur Prüfung von Behandlungsfehlern, die Einführung eines Patientenentschädigungsfonds und von Pflichtversicherungen für Klinikärzte, die Behandlungsfehler zumindest finanziell  abdecken sollen, oder auch die Etablierung einer Fehlermeidungskultur und eines –nachsorgemanagements, damit Behandlungsfehlern mit adäquaten Maßnahmen und Strukturen vorgebeugt oder in der Nachsorge optimal begegnet werden. Die betroffenen Eltern dürfen nicht alleine gelassen werden.“

 

Der im Jahr 2015 gegründete Verein Eltern medizingeschädigter Kinder e. V. hat seinen Sitz in Bad Orb und ist deutschlandweit aktiv. Inzwischen engagieren sich weit über hundert Mitglieder für die Ziele des jungen Vereins. Nähere Informationen: www.eltern-medizingeschaedigter-kinder.de / Spendenkonto: VR-Bank Bad Orb-Gelnhausen e. G. / IBAN: DE 7550 7900 0000 0873 1420 / BIC: GENODE51GEL

 

Im März war der Verein mit dem „Heinrich-Schweitzer-Preis“ für ehrenamtliches Engagement der CDU Bad Orb ausgezeichnet worden.  Zu diesem Anlass hatte Peter Tauber den Verein und Tanja Gethöffer mit einer Festrede gewürdigt und eine Fortsetzung des Gesprächs in Berlin zugesagt.

Vier Tage lang die Hauptstadt erkundet

Vier Tage lang die Hauptstadt erkundet

Eine Besuchergruppe aus seinem Wahlkreis begrüßte der heimische Bundestagsabgeordnete und CDU-Generalsekretär Dr. Peter Tauber kürzlich in Berlin. Vier Tage lang erkundeten die Gäste – unter anderem aus Gelnhausen, Altenstadt, Ortenberg und Gründau –  die Bundeshauptstadt.

 

Dabei durfte der Besuch einer Plenarsitzung mit anschließendem Besuch der Reichstagskuppel ebenso wenig fehlen, wie ein Gespräch mit Peter Tauber im Konrad-Adenauer-Haus, der Parteizentrale der CDU Deutschlands. Darüber hinaus standen unter anderem eine Stadtrundfahrt, ein Besuch des Ministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur inklusive Gespräch mit Staatssekretär Rainer Bomba, sowie Museumsbesuche auf dem Programm.

 

Peter Tauber freute sich, erneut politisch Interessierten einen Einblick in seine tägliche politische Arbeit geben zu können. „Nirgends ist Politik so zum Greifen nah wie hier in der Herzkammer der Demokratie.“

Gelnhäuser Wertarbeit in Paris

Gelnhäuser Wertarbeit in Paris

Was haben das Kunstmuseum der Louis-Vuitton-Stiftung in Paris und die Esprit-Arena in Düsseldorf gemeinsam? Bei beiden Großprojekten war die Firma WKSB Isolierungen GmbH aus Gelnhausen am Bau beteiligt, die weltweit tätig ist. Die Anfänge des Unternehmens liegen in Niedermittlau; 2011 erfolgte der Umzug in die Barbarossastadt. Dort hieß Geschäftsführer Markus Pfeiffer, der 2014 vom Bundesverband mittelständischer Wirtschaft (BVMW) als „Unternehmer des Jahres“ ausgezeichnet wurde, kürzlich den heimischen Bundestagsabgeordneten und CDU-Generalsekretär Dr. Peter Tauber zu einem Betriebsrundgang willkommen.

 

Im Bereich Industrieisolierungen gilt die WKSB GmbH als weltweit führend; derzeit beschäftigt das Unternehmen 21 Mitarbeiter. Zuletzt wurde das Unternehmen von der Bundesagentur für Arbeit als „förderungswürdiger Ausbildungsbetrieb“ ausgezeichnet. Darüber hinaus gewann das Unternehmen im Jahr 2014 den Mittelstandspreis. Mit den Auszeichnungen wurden sowohl die unternehmerische Leistung von Markus Pfeiffer, als auch das hohe soziale Engagement des Firmengründers gewürdigt, der seit vielen Jahren die Stiftung „Kinderzukunft“ sowie die Jugendarbeit seines Heimatvereins Germania Rothenbergen unterstützt. Darüber hinaus beschäftigt Pfeiffer in seinem Unternehmen, in dem seit 1993 auch junge Menschen ausgebildet werden, drei Schwerbehinderte.

Im Gespräch mit Peter Tauber kamen unterschiedliche Themen, angefangen vom Arbeitsschutz, über betriebliche Emissionen bis hin zum „Dauerbrenner“ Bürokratie zur Sprache. Peter Tauber nahm bei seinem Besuch viele Anregungen mit, die er in die politische Diskussion nach Berlin weitertragen will. Der Abgeordnete zeigte sich beeindruckt von den vielfältigen Einsatzfeldern auf denen das Unternehmen aktiv ist: „Unsere Region kann sich glücklich schätzen, solch erfolgreiche mittelständische Unternehmen sowie so engagierte Firmenchefs in ihren Reihen zu wissen.“

(Foto: Tobias Koch)

Peter Tauber begrüßt härtere Strafen für Einbruchsdelikte

Peter Tauber begrüßt härtere Strafen für Einbruchsdelikte

Einbruchsdelikte sollen künftig deutlich härter bestraft werden – eine entsprechende Gesetzesänderung hat das Bundeskabinett jetzt auf den Weg gebracht. Bislang bewegt sich der Strafrahmen bei sechs Monaten bis zehn Jahren, bei „minderschweren Fällen“, liegt die untere Strafgrenze bei drei Monaten. Künftig wird die Mindeststrafe auf ein Jahr festgesetzt, in besonders schweren Fällen drohen den Tätern bis zu zehn Jahre Haft. Der heimische Bundestagsabgeordnete und CDU-Generalsekretär Peter Tauber begrüßt die Gesetzesverschärfung, die darüber hinaus unter bestimmten Bedingungen auch den Einsatz der Vorratsdatenspeicherung bei der Aufklärung von Einbrüchen erlaubt.

Tauber: „Durch die neuen technischen Möglichkeiten versetzen wir die Ermittlungsbehörden in die Lage, den Verbrechern schneller auf die Spur zu kommen und Wiederholungs- und Serienstraftaten zu verhindern.“ Das Heraufsetzen der Mindeststrafe soll dazu führen, dass insgesamt weniger Ermittlungsverfahren in „minderschweren Fällen“ frühzeitig eingestellt werden; zudem setzt die Union auf einen erhöhten Abschreckungseffekt.

 

„Die Union ist und bleibt die Partei der Inneren Sicherheit und engagiert sich aktiv für den Schutz der Bürger. Ein auf den ersten Blick simpler Wohnungseinbruch kann für die Betroffenen zu einem traumatischen Erlebnis werden und über Jahre hinweg tiefe Spuren hinterlassen. Wer derart rabiat in die Privatsphäre anderer eindringt, der muss die Konsequenzen seines Handelns mit aller Härte und möglichst zeitnah zu spüren bekommen“, betont Tauber.

Kluges Unternehmenskonzept ermöglicht ganzjähriges Wirtschaften

Kluges Unternehmenskonzept ermöglicht ganzjähriges Wirtschaften

Wenn Jürgen Scherz sein Unternehmenskonzept vorstellt, spricht er mit einem kleinen Augenzwinkern von einem „Gemischtwarenladen“. Und in der Tat: Die Scherz Umwelt GmbH und Co.KG mit Sitz in der Altenstädter Waldsiedlung hat sich in den vergangenen Jahrzehnten von einem landwirtschaftlichen Betrieb zu einem mittelständischen Unternehmen mit ganz unterschiedlichen Geschäftsfeldern entwickelt. Schwerpunkte bilden die Bereiche Abfallwirtschaft und Kompostierung, die im Laufe der Jahre um einen Containerdienst, eine nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz genehmigte Annahme- und Umladestelle für eine Vielzahl gängiger Abfälle, Forst- und Kommunaldienstleistungen sowie den Bereich nachwachsende Rohstoffe für Biomasseheizanlagen ergänzt wurden.

 

Dieser innovative Ansatz stieß auch  beim heimischen Bundestagsabgeordneten und CDU-Generalsekretär Dr. Peter Tauber auf Interesse, der kürzlich die Gelegenheit zu einem Besuch des Unternehmens wahrnahm und von Jürgen Scherz, seiner Ehefrau Denise, die als kaufmännische Leiterin fungiert, und Unternehmensgründer Hubertus Scherz willkommen geheißen wurde.

 

Besonders beeindruckt zeigte sich Tauber, dass die Firma Scherz viel Wert auf das Thema Nachhaltigkeit legt. Ressourcenschonendes Wirtschaften wird groß geschrieben, sei es durch regelmäßige Investitionen in effiziente und umweltschonende Technik oder durch das ausgeklügelte Nutzungskonzept für die Maschinen im Unternehmen, die aufgrund der unterschiedlichen Geschäftsbereiche allesamt ganzjährig zum Einsatz kommen.

 

Neben viel Gesprächsstoff rund ums Thema Erneuerbare Energien kam auch der Fachkräftemangel in der Region zur Sprache. Wie Jürgen und Denise Scherz berichteten, sei es nicht immer leicht, qualifizierten Nachwuchs zu gewinnen, daher beschäftigt das Unternehmen viele Quereinsteiger. Aber auch hier setzt die Firma Scherz auf innovative Ideen: Durch regelmäßige  Fortbildungen, Sicherheitsschulungen sowie die Finanzierung des Lkw-Führerscheins werden entsprechende Anreize gesetzt.

 

Peter Tauber dankte für den Blick hinter die Kulissen des Unternehmens und versprach die Anregungen, speziell im Bereich erneuerbare Energien, gerne mit in die politische Diskussion nach Berlin zu nehmen.